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Was ist das Schlimmste, das passieren kann…

Warum hast du dich eigentlich selbstständig gemacht? Hast du keine Angst, dass es schiefgeht? Wie bist du auf die Idee gekommen? Kannst du jeden Tag ausschlafen und nur arbeiten, wenn du Lust hast? Das sind Fragen, die mir gestellt werden, wenn ich erzähle, dass ich selbstständig im Home-Office arbeite. Ich möchte all diese Fragen (und noch viel mehr) heute beantworten und euch von einem Schlüsselmoment erzählen.

Die Business Idee (EQ Internet Marketing) hatte ich schon längere Zeit im Kopf und die Lust darauf, selbstständig zu arbeiten, trage ich auch schon so lange in mir, dass ich nicht mehr weiß, seit wann. Ich habe mich nur nie getraut es auch wirklich zu tun.

Selbstzweifel, Ängste und andere Monster

Warum? Aus Gründen, die euch vielleicht auch bekannt sind:

  • Selbstzweifel – „Schaff ich das wirklich?“ „Bin ich gut genug?“
  • Existenzängste – „Was, wenn es schiefgeht?“ „Was, wenn ich alles verliere?“ „Das finanzielle Risiko ist viel zu hoch!“
  • Soziale Ängste – „Was werden meine Freunde sagen?“ „Wie sage ich´s meiner Familie, wenn´s schiefgeht?“
  • Und jede Menge Ausreden – „Das hat doch noch Zeit.“ „Das kann ich immer noch irgendwann mal machen.“ „Das ist doch nur so eine fixe Idee.“ „Es ist viel sicherer angestellt zu sein.“

Andererseits waren da aber auch immer Gedanken, wie „Natürlich, schaffe ich das!“, „Ich will es unbedingt!“ „Meine Business Idee ist super. Wenn ich zu lange warte, setzt es vielleicht jemand anderes um.“ „Ich bin bestens qualifiziert.“

Gedanken-Ping-Pong

Und diese Für-und-Wider-Gedanken spielten in meinem Kopf monatelang Ping-Pong. Das Gedanken-Ping-Pong wurde noch zusätzlich durch viele Gespräche mit meinem Partner, meinen Freunden, meiner Familie und anderen Gründern angefeuert.

DER Moment

Bis ich auf einem Online-Marketing Kongress eine Schlüssel Begegnung hatte: Ich traf den Gründer eines Wiener Start-Ups. Ich erzählte ihm von meiner Business-Idee, von meiner Überzeugung, dass ich damit erfolgreich sein kann, von der Unterstützung, die ich bekommen würde und von meinem Zögern… Er sagte nur: „Stell dir einfach die Frage, was ist das Schlimmste, das passieren kann?!“

Und das fragte ich mich – die ganze Nacht: Nachdem ich die zweifelnden Gedanken (wie oben beschrieben) aussortiert hatte, blieb eigentlich nur noch folgendes: Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass es nicht funktioniert und ich mir einen neuen Job suchen muss. Und selbst dann, hatte ich die Motivation und den Mut, mich selbstständig gemacht zu haben.

Endlich!

Ich war überzeugt! Das „Schlimmste“ ist echt nicht so schlimm. Das war wirklich NICHT Grund genug, um meine Idee NICHT in die Tat umzusetzen.

Ich fühlte mich unendlich gut, als ich diese Entscheidung getroffen hatte. Ich fühlte mich, als wenn nach einem monatelangen, grauen, verregneten Winter das erste Mal wieder die Sonne scheint und meine Haut wärmt. Ich hatte endlich entschieden, mich selbstständig zu machen. Und ich war auch endlich die Last dieser noch-zu-treffenden-Entscheidung von meinen Schultern los. Ich fühlte mich voll motiviert und wunderbar frei! Und super mutig! Wonder(business)woman, quasi. ?

Zur Erinnerung habe ich seitdem meine Notiz aus jener Nacht an meinem Garderoben-Spiegel:

das-schlimmste-was passieren-kann-notizEQ-Internet-Marketing-blog

Ärmel hochkrempeln und los

 Und ich war sch*** aufgeregt! Wo sollte ich anfangen? Wie sollte ich anfangen?

Ich machte es einfach, wie immer: Erstmal ran an die Arbeit, der Rest findet sich dann schon. Behördengänge, Info Veranstaltungen, Start-Up Meet-Ups, Beratungen, Businessplan, Akquise, erste Aufträge, … Und nebenbei war ich Vollzeit angestellt, denn auch das war Teil meiner Entscheidung: Ich möchte mein finanzielles Risiko so gering, wie möglich halten. Das bedeutete, viele arbeitsreiche Nächte und Wochenenden. Immer angetrieben von der Motivation und dem Stolz, endlich meinen eigenen Weg zu gehen und meine Idee in die Tat umzusetzen.

Not enough…

Das war mir nach einigen Monaten nicht mehr genug. Mir wurde bewusst, dass die wenigen Stunden konzentriertes Arbeiten am Abend und am Wochenende nicht ausreichten, um wirklich voran zu kommen. Es war gerade mal genügend Zeit, um meine Aufträge abzuarbeiten… aber für Akquise, Marketing, Networking und Co. war kaum Zeit. Hinzu kam, dass ich super gestresst und erschöpft war vom zu vielen Arbeiten.

Eine neue Herausforderung

Also beschloss ich den nächsten Schritt zu gehen: ich wollte meine Arbeitszeit als Angestellte reduzieren, um mehr Zeit für EQ Internet Marketing zu haben. Auch hier stand ich wieder vor einer großen Herausforderung, denn ich war noch nicht lange in dem Unternehmen beschäftigt und ich war sogar noch in der Probezeit. Da es für mich aber keinen anderen Weg gab, fasste ich mir ein Herz und erzählte dem Personalleiter von meinem Anliegen. Es tat gut es auszusprechen und von ihm bestärkt zu werden, dass es zumindest rechtlich kein Problem sei. Er sagte mir aber auch, dass ich das bei meinem Vorgesetzten (der übrigens auch der Geschäftsführer ist) ansprechen müsste.

Also nahm ich auch hier allen Mut zusammen und berichtete dem Geschäftsführer von meinen Plänen. Ich war vorher mal wieder unendlich aufgeregt, fühlte mich danach aber gut und war stolz mein Anliegen angesprochen zu haben. Wir verblieben so, dass sich der Geschäftsleiter bei mir demnächst mit einer Entscheidung melden würde. Ich bereitete mich also innerlich auf die Wartezeit vor. Und das fällt mir sehr schwer, denn ich bin echt ungeduldig.

Die Chance

Letztendlich wurde ich nur ein paar Tage später mit seinem OK zu meinem Anliegen überrascht. Ich hatte die Möglichkeit, meine Arbeitszeit auf 3 Tage die Woche zu verkürzen, sobald meine Probezeit abgelaufen war. Ich war so glücklich über diese Entscheidung und so dankbar diese Chance zu bekommen.

Mein Fazit

Ich weiß nicht, ob ihr es nachvollziehen könnt, aber für mich waren und sind das große Herausforderungen an denen ich gewachsen bin.

Und bisher hat sich keine meiner zu Beginn erwähnten Ängste bestätigt. Es ist eher das Gegenteil eingetreten. Ich bin viel zufriedener und sehr stolz darauf meinen Weg zu gehen. Auch wenn ich dafür ein paar Herausforderungen annehmen muss, die mir manchmal unüberwindbar erscheinen, stellt sich doch meistens heraus, dass es sich lohnt allen Mut zusammen zu nehmen und für etwas einzustehen, dass man wirklich möchte.

Ich freue mich schon jetzt auf weitere Herausforderungen und Chancen, die es zu ergreifen gilt.

Wenn euch mein Beitrag gefällt, freue ich mich sehr über eure Kommentare und Fragen! Teilt den Beitrag auch gerne mit euren Freunden und Kollegen.

Vielen Dank! ?

Eure Franziska von EQ Internet Marketing

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